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25 March 2020

Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint – Vulkan-API auf PC

Ghosts,

wir freuen uns ankündigen zu können, dass mit dem Titelupdate 2.0.0, das am 24. März veröffentlicht wird, gleichzeitig die Vulkan-API Einzug in Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint auf PC halten wird! Für den Übergang werden ihr beim Starten des Spiels zwischen DirectX 11 und Vulkan wählen können.

Grafik-API

Eine Grafik-API wie Vulkan oder DirectX 11/12 agiert als Bindeglied zwischen dem Spiel (in dem Fall Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint) und dem Grafikprozessor (GPU) des PCs.

GRB Vulkan API 960

Laufen Spiele oder andere grafisch aufwendige Prozesse auf einem PC, so arbeiten CPU und GPU Hand in Hand, um die Bildframes auf dem Monitor zu erzeugen. Die maximale Framerate des Spielers – wenn es um Spiele geht – hängt dabei immer von der langsameren der beiden Komponenten (CPU oder GPU) ab.

Dabei ist zu sagen, dass die Framerate nur bedingt durch Änderung der Grafikeinstellungen zur Optimierung des Arbeitsumfangs der GPU verändert werden kann. Die Leistung wird meist von der Hardware, also der Kombination von CPU und GPU entschieden.

Als Bindeglied kann die API den Arbeitsumfang optimieren, was zu besserer Leistung führt. APIs wie Vulkan bieten mehr Flexibilität und die Möglichkeit, enger mit den Gegebenheiten der Hardware zusammenzuarbeiten, wodurch weniger CPU-Leistung benötigt wird. Diese zusätzliche Flexibilität hat den Preis zusätzlicher Coding-Komplexität für die Programmierer.

Obwohl die DirectX-11-API inzwischen über 10 Jahre alt ist, liefert sie immer noch ausgezeichnete Ergebnisse – allerdings auf Kosten einer höheren CPU-Auslastung. Außerdem sind einige Features, die von modernen GPUs unterstützt werden, nicht mit alten APIs wie DirectX 11kompatibel.

Vulkan bietet Vorteile, welche weniger zu Lasten von CPU und GPU gehen, und gibt uns zudem die Möglichkeit, mehr Features moderner GPUs zu nutzen, womit uns in Zukunft aufregende neue Dinge erwarten.

Vulkan-API

Wir haben kurz darüber gesprochen, wie die Vulkan-API die Leistung auf verschiedenen Ebenen verbessern wird. Dies wird durch verschiedene Features erreicht: verbessertes Streamen von Texturen, ein dynamischer Puffer-Cache und asynchrone Verarbeitung. Es muss angemerkt werden, dass Konsolen diese Features bereits nutzen und es uns mit Vulkan endlich möglich sein wird, sie auch unseren PC-Spielern zu bringen.

verbessertes Streamen von Texturen

Durch eigens dafür vorgesehene Datenübertragungs-Hardware in eurer GPU lässt uns Vulkan Texturen viel schneller streamen, als es zuvor möglich war. Dadurch wird euer Spiel flüssiger – vor allem, wenn die Verwendung hochqualitativer Texturen eingestellt wurde.

dynamischer Puffer-Cache

Dank der umfangreichen Speicherkontrolle, welche die API bietet, werden dynamische Daten, anhand derer grafische Zustände aktualisiert werden, stark für Multithreading optimiert. Außerdem hinterlassen sie nur einen kleinen Fußabdruck im Speicher, wodurch die von der CPU begrenzten Frameraten erhöht werden, während die Speicherfragmentierung verringert wird.

asynchrone Verarbeitung

In neueren GPU-Architekturen, welche dieses Feature unterstützen, lässt der Vulkan-Renderer automatisch mehrere Grafikarbeiten gleichzeitig ablaufen, wodurch die GPU-Berechnungszeiten reduziert und die Framerate erhöht wird.

Hardware-Unterstützung

Gemäß den PC-Systemanforderungen wird die Vulkan-API von denselben GPUs unterstützt, welche für Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint benötigt werden:

  • AMD: AMD Radeon R9 280X, AMD Radeon RX 480, AMD Radeon RX 5700 XT, AMD Radeon VII.
  • Nvidia: Nvidia GeForce GTX 960, Nvidia GeForce GTX 1060, Nvidia GeForce GTX 1080, Nvidia GeForce GTX 1080 Ti, Nvidia GeForce RTX 2080.

GPU-Speicherüberbelegung (mehr Grafikspeicher wird angefordert, als verfügbar ist): Treiber für DirectX 11 haben einen Vorteil im Umgang mit GPU-Speicherüberbelegung. Wenn es bei der Arbeit mit der Vulkan-API zu einer GPU-Speicherüberbelegung kommt, kann dies zu Stottern des Systems oder möglicherweise zu Abstürzen führen. Um dies zu verhindern, empfehlen wir den Spielern, ein Auge auf die angezeigte Speichernutzung im Grafikeinstellungsmenü zu werfen und zu versuchen, die Texturqualität und/oder die Auflösung des Spiels zu reduzieren.

Hinweis: Stellt sicher, dass eure Grafiktreiber immer aktuell sind!

FAQ

F: Was passiert, wenn ich das Spiel über die Vulkan-exe nicht mehr starten kann?

A: - Lösche die GRB.ini Video- und Grafikeinstellungsdatei (Sie befindet sich unter C:\Benutzer\…..\Dokumente\Meine Spiele\Ordner von Ghost Recon Breakpoint)

  • Verifiziere deine Spieldateien in Uplay und versuche es erneut.

F: Gilt der gespeicherte Spielstand sowohl für DirectX 11 als auch für Vulkan?
A: Ja, ihr könnt jederzeit zwischen den beiden Versionen wechseln und euren Spielstand fortsetzen.

F: Ist die Video- und Grafikeinstellungsdatei für die Vulkan-Version dieselbe?
A: Ja, sowohl DX11 als auch Vulkan speichern die Video- und Grafikeinstellungen in der Datei GRB.ini (welche sich hier befindet: C:\Benutzer\…..\Dokumente\Meine Spiele\Ordner von Ghost Recon Breakpoint).

F: Sind die Systemanforderungen für Vulkan identisch?
A: Ja, die Systemanforderungen für DX11 und Vulkan sind gleich. Wir empfehlen jedoch, für Vulkan geeignete Grafikkarten mit mindestens 4GB VRAM zu verwenden.

F: HDR läuft auf meinem System nicht. Die Farben erscheinen verwaschen und sind mit denen unter DX11 nicht vergleichbar. Was kann ich tun?
A: Stelle sicher, dass du die neuesten Grafiktreiber installiert hast.

F: Das Spiel läuft auf meinem Laptop nicht, der Nvidia Optimus verwendet. Was kann ich tun?
A: Stelle sicher, dass du das Spiel unter Verwendung des dafür vorgesehenen Grafikprozessors startest.

Bitte beachtet, dass wir noch an weiteren Updates für Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint arbeiten, um das Beste aus der Vulkan-Technologie herauszuholen. Einige Spieler könnten deshalb nach der Veröffentlichung anfänglich vielleicht keine Veränderung oder eine verminderte Leistung bemerken.

Wir freuen uns auf euer Feedback auf Twitter @GhostRecon, in den offiziellen Foren oder im Reddit der Community.